Auto Tuning

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Ladedruck

Der Begriff Ladedruck, (engl. charging pressure oder boost) definiert den Luftdruck in der Lade-Ansaugleitung eines aufgeladenen Verbrennungsmotors. Dieser wird durch einen Druckmesser an einem auf den jeweiligen Motortyp festgelegten Punkt aufgenommen und bei einigen Fahrzeugen im Kombiinstrument angezeigt. Bei Motoren mit geeigneter Motoraufladung kann der Ladedruck geregelt werden.Bei Kolbenmotoren kann durch die Aufladung des Triebwerks das Drehmoment und die Leistung gesteigert werden. Ein höherer Ladedruck bewirkt hierbei eine höhere Leistungssteigerung, bedeutet jedoch auch eine stärkere Belastung für den Motor. Bei den meisten Serienmotoren mit Turbo- oder Kompressoraufladung wird deshalb ein Kompromiss eingegangen und ein niedrigerer Ladedruck gewählt, um die Laufleistung des Motors zu erhöhen. Im Rennsport und im Fahrzeugtuning werden hingegen höhere Ladedrücke gewählt um eine höhere Leistung zu erzielen, die Laufleistung des Motors wird hierbei zweitrangig angesehen. So arbeiten Serienmotoren häufig mit Ladedrücken unter 1 bar, sportliche Serienmotoren wie der 270 PS starke VW Golf VI R mit Ladedrücken knapp über 1 bar (Golf R: 1,2 bar). Seat benutzt für seinen Diesel-Rennmotor in der WTCC hingegen wesentlich höhere Ladedrücke zwischen 2,5 und 2,9 bar.
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