Auto Tuning

Alles über Auto und Tuning

FIA-Einstufung

Formel-, Touren- und Sportwagenrennen können auf permanenten oder temporären Rundkursen durchgeführt werden. Den FIA-Regeln zufolge müssen diese aus Asphalt bestehen und sollten nicht länger als 7 km sein. Die Mindestlänge einer Rennstrecke für Formel-1-Rennen beträgt 3,5 km. Für Tourenwagenrennen muss die Strecke je nach Renndauer 3,0, 3,2 oder 4,0 km lang sein, für Sportwagenrennen müssen Rennstrecken eine Mindestlänge zwischen 3,5 und 4,7 km aufweisen.

Die Mindestbreite beträgt 12 m, auf der Startgeraden bis zum Ende der ersten Kurve sogar 15 m. Das Längsgefälle ist im Verhältnis zur Geschwindigkeit reglementiert, die Startgerade soll nicht mehr als 2 % Gefälle aufweisen. Das Gefälle quer zur Fahrtrichtung soll für die Drainage 1,5 bis 3 % betragen. Die Überhöhung von Kurven darf 10 % nicht überschreiten. Jeder Startplatz muss eine Länge von 6 m (in der Formel 1 sogar 8 m) haben.

Dem Reglement der FIA zufolge können Autocross-Rundstrecken sowohl temporär als auch permanent sein, müssen eine Gesamtlänge zwischen 600 und 2.000 Meter aufweisen und ausschließlich über losen Streckenbelag (Erde, Sand, Schotter usw.) verfügen. Der Startplatz darf allerdings asphaltiert oder betoniert sein.

Das Rallycross wird laut FIA-Regeln ausschließlich auf permanenten Rennstrecken mit wechselndem Belag (min. 35 bis max. 60 % Asphalt oder Beton, ansonsten loser Untergrund, zumeist Schotter) durchgeführt. Die Rundenlänge beträgt 800 bis 2.000 Meter. In Deutschland sind dem DMSB-Reglement zufolge Rallycross-Rennen ausnahmsweise auch auf Autocross-Strecken möglich, wenn dort zumindest der Startplatz asphaltiert oder betoniert wurde („Matschenberg Offroad Arena“, Weigsdorf-Köblitz). Darüber hinaus genehmigt der DMSB aber auch Rallycross-Rennen auf Strecken mit fast ausschließlich Asphaltbelag (Gründautalring, Gründau-Lieblos).

Die Rennstrecken für die immer populärer werdenden Eisrennen sind ausschließlich temporäre Pisten. In Frankreich und einigen anderen Alpenländern werden sie mit natürlichem Schnee oder in milden Wintern mit Schneekanonen präpariert, zusätzlich benötigtes Wasser dient dazu, den Kurs zu verfestigen. In Skandinavien dagegen wird einzig in sehr strengen Wintern ein Rundkurs auf dem dann über einen halben Meter dicken Eis eines Sees abgesteckt. Für derartige Rennen kommen fast immer mit sehr vielen kurzen Spikes oder etwa 25 mm langen Nägeln überzogene Spezialreifen zum Einsatz, eher selten sind aber auch relativ normale M&S-Reifen vorgeschrieben.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Motorsport-Rennstrecke aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.